EnergyJet und RotaCut RCX-58G: Effizienter Biogasanlagenbetrieb durch zuverlässige Feststoffdosierung

Case Study - Gebr. Alpen Biogas GmbH & Co. KG

Problem

Für hohen Grassilageanteil ungeeignetes Feststoffdosiersystem

Lösung

Problemlose Fermenterbeschickung mit gut aufbereiteter Grassilage durch den EnergyJet® und RotaCut RCX-58G®

Der Kunde

Im Mai 2011 nahmen wir unsere 180 kWel Biogasanlage in Poßfeld/ Nortorf in Betrieb. Nach dem Hochfahren der Anlage sollten 10-14 t Gras von Gesellschaftern und weiteren Landwirten Hauptbestandteil des eingesetzten Feststoffes sein. Ferner kommen 6-7 m³ Rindergülle zum Einsatz, so dass auch der Güllebonus erreicht wird. Ein selbstfahrender Futtermischwagen sammelte anfangs das Gras ein und dosierte es in ein installiertes Nassfütterungssystem mit Exzenterschneckenpumpe.

Das Problem

Im Herbst wurde das Gras trockener und länger, deshalb von den schnell stumpf werdenden Messern des Futtermischwagens nicht mehr richtig geschnitten. Das hatte schlechte Auswirkungen auf das Anmaischen der Kofermente und die durchzuführenden Fütterungen. Zum einen sank die Eintragsleistungbis auf 0,5 t pro Stunde, zum anderen häuften sich die Störungen in der Beschickung der Anlage, die so zu viel Strom verbrauchte.

Wir waren gezwungen, jede Ration zur Hälfte mit Maissilage aufzufüllen, ein Feststoff, der uns jedoch auf Dauer zu teuer ist. Von der Installation einer größeren Pumpe erhofften wir uns, sie würde das Gras besser verarbeiten – doch die Biosuspension im Fermenter wurde immer viskoser und bildete Schwimmschichten. Zum Schluss stießen die Rührwerke an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit, während der Ertrag der Anlage gesunken war. Hinzu kamen hohe Kosten und zeitraubende Störungen.

Die Lösung

Um unsere Probleme zu lösen, haben wir den EnergyJet zusammen mit einem RotaCut RCX-58G eingebaut. Der EnergyJet erhält die Kofermente von einem Futterverteilwagen und vermengt sie mit Rezirkulat zu einer homogenen Suspension, die anschließend vom RotaCut weiter aufbereitet wird. Dabei wird sogar unzerkleinertes Gras aus dem dritten und vierten Schnitt störungsfrei verarbeitet. Insgesamt beschicken wir den Fermenter heute 16 Mal am Tag und unsere Anlage läuft um einiges effizienter: Nicht nur Stromverbrauch und Kosten haben sich reduziert, sondern auch die Schwimmschichten. Erfreulicherweise ist dafür die Gasausbeute wieder gestiegen.


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