RotaCut®: Hohe Betriebssicherheit der Gärstrecke
Case study: Horbacher Bioenergie Gbr
Der Kunde und das Problem
Auf unser 360 kW Anlage in Meschede setzen wir große Mengen Mist ein. Die Tagesration besteht aus ca. 1/3 Puten-, 1/3 Rindermist und 1/3 Maissilage. Trotz Zuführung von ca. 50 m3 Rezirkulat aus dem Nachgärer, liegt der TS-Gehalt im Fermenter bei 15 %.
Der Fermenterinhalt war nicht mehr pumpfähig, der Überlauf (pneumatischer AutoBlubb) funktionierte nicht zuverlässig, es bildeten sich starke Schwimmschichten. Die ganze Anlage lief nicht optimal.
Die Lösung
Vor diesem Hintergrund entschlossen wir uns den RotaCut vor der Pumpe, die 50 m3 Bio-Suspension aus dem Nachgärer in den Fermenter fördert, einzusetzen. Das hat die Probleme behoben. Die Schwimmschichten wurden reduziert, der AutoBlubb arbeitet zuverlässiger.
Und die Laufzeit der Rührwerke (Fermenter 2 x 13 kW , 1 x 10 kW, Nachgärer 2 x 13kW) konnte reduziert werden. Liefen sie vorher alle 60 min für 25 min, laufen Sie jetzt nur noch 20 min. Die Bio-Suspension ist einfach homogener, fließfähiger, die Anlage läuft besser. Und selbst bei der Ausbringung der Gärreste gibt es weniger Komplikationen.
Ergänzung Vogelsang: Bei einer angenommenen Leistungsaufnahme aller Rührwerke von zusammen 46,5 kW (75%) ergibt sich nur durch die reduzierten Laufzeiten der Rührzeiten eine Ersparnis von 33.945 kWh im Jahr.

