Sören Meyer entschied sich für Vogelsang
Er verwendet einen Feststoffdosierer und einen RotaCut für die Zufuhr fester Stoffe

„Ich habe mich für Vogelsang entschieden, weil mit dem Feststoffdosierer und dem RotaCut die Zufuhr von Feststoffen reibungslos funktioniert und die gesamte Biogasanlage nachweislich effizienter arbeitet.“
Sören Meyer, Inhaber und Betreiber, Meyer Biogas GmbH & Co. KG, Deutschland

Der Schwerpunkt unseres Familienbetriebs liegt auf der Schweinemast in einem geschlossenen System sowie auf der Bullenmast. Im Jahr 2010 lernte ich im Rahmen meiner Masterarbeit Biogas als ergänzende Einnahmequelle und tragendes Standbein des Betriebs kennen. Daraufhin begann ich mit der Planung einer Biogasanlage für unseren Betrieb. Unsere Anlage besteht aus zwei parallel betriebenen Fermentern und einem Endlager; sie wurde im November 2011 in Betrieb genommen. Neben Maissilage und Gülle wurden zu Beginn auch CCM und Roggenmehl der täglichen Futterration beigemischt. Diese wurden über einen Wanderboden und zwei Schneckenfördersysteme in den Fermenter eingeleitet.

Unmittelbar nachdem die letzten Detailarbeiten abgeschlossen waren und das System einwandfrei funktionierte, prüfte ich Optimierungsmöglichkeiten, auch auf der Eingangsseite. Um die Substratkosten zu senken, versuchte ich, Maissilage und insbesondere CCM sowie Roggenmehl durch Grünroggen zu ersetzen. Sowohl die Mischanlagen als auch die Feststoffzuführung waren nur bedingt geeignet, sodass ich lediglich geringe Mengen an Grünroggen einsetzen konnte. Der Einsatz von Gülle war ohne zusätzlichen Aufwand nicht möglich.

Nach einer ausführlichen Beratung und Besichtigungen durch die Vogelsang-Experten vor Ort entschied ich mich für die Umstellung auf ein Flüssigbeschickungssystem. Dieses System bestand aus einem großen Schubboden, einem Feststoffbeschicker und einem nachgeschalteten RotaCut RCX-Zerkleinerer, der im Mai 2016 in Betrieb genommen wurde. Der Einlaufprozess verläuft nun störungsfrei, die gesamte Biogasanlage arbeitet effizienter und mein Arbeitsalltag ist deutlich stressfreier. Und das, obwohl der Anteil an schwierigen Substraten deutlich erhöht wurde.

Dennoch gehören Schwimmschichten der Vergangenheit an. Selbst die Hauptpumpe läuft seit der Umstellung reibungslos und verschleißärmer. Der mit einem Fremdkörperabscheider ausgestattete RotaCut hat mir zudem die hohe Menge an Steinen und Metallteilen aufgezeigt, die im Feststoff enthalten waren und bisher in den Fermenter gelangt sind. Dank der homogeneren organischen Suspension haben sich der Leistungsbedarf der Rührwerke und die Wartungszeiten deutlich verringert. Insgesamt spare ich nun etwa 200 kWh pro Tag – das entspricht 12.000 Euro pro Jahr an Energiekosten. Unter Berücksichtigung aller Faktoren rechne ich mit einer Amortisation der Investition innerhalb von etwa vier Jahren.

Kundenporträt: Meyer Biogas GmbH & Co. KG, Deutschland

Das Unternehmen Meyer Biogas GmbH & Co. KG
Person im Erfahrungsbericht Sören Meyer
Gründungsjahr 2011
Umstellung der Feststoffzufuhr 2016
Nennkapazität 2.300.000 m³ Biogas jährlich
Einsatzstoffe Maissilage, Grassilage, Grünroggen, Mist, Gülle
Anlage 2 Fermenter à 2.000 m³, 1 Nachlager mit 6.000 m³, 2 Blockheizkraftwerke auf dem Gelände, 1 Satelliten-Blockheizkraftwerk
Eingesetzte Technologie von Vogelsang Flüssigbeschickungssystem und RotaCut-Zerkleinerer