Mehr Leistung für Ihre Biogasanlage mit dem CC-Cut
Das Pumpensystem CC-Cut für Biogasanwendungen

Das Fördern von Gülle, Rezirkulat und Biosuspension gehört auf vielen Biogasanlagen zum Alltag. Jedoch enthalten sie oft langfaserige Feststoffe (Stroh, Gras, Futterreste), Schwergut (Metallteile, Steine) oder Störstoffe (Ohrmarken, Äste usw.). Diese Inhaltsstoffe wirken sich negativ auf die Pumpfähigkeit des Mediums aus, führen zu einer erhöhten Stromaufnahme von Pumpen und Rührwerken und verursachen Störungen oder gar Schäden, verschlechtern so die Wirtschaftlichkeit einer Biogasanlage.

Eigens für diese Anwendungsfälle hat Vogelsang das Pumpensystem CC-Cut entwickelt. Es kombiniert eine Exzenterschneckenpumpe der CC-Serie mit einem Zerkleinerer RotaCut in kompakter Bauform. So kann der CC-Cut bei geringem Platzbedarf als zentrales Pumpensystem problemlos auf den meisten Biogasanlagen integriert werden. Auch aus hochviskosen Medien scheidet der CC-Cut Schwergut zuverlässig ab, reduziert Störstoffe auf eine unproblematische Größe, zerkleinert Feststoffe und vermischt alles intensiv. Das so optimal aufbereitete Medium wird dann von der Pumpe zuverlässig und störungsfrei selbst gegen hohe Drücke gepumpt. Zusätzlich reduzieren sich dank der guten Aufbereitung die Viskosität sowie die Neigung zur Schwimmdeckenbildung. Beides macht sich positiv durch einen geringeren Eigenenergiebedarf bemerkbar.

Wartung und Teilewechsel sind beim Pumpensystem CC-Cut ebenso rasch und einfach durchführbar wie bei den Einzelkomponenten, da bei beiden die Service-Funktionalität voll erhalten bleibt: Alle Verschleißteile können an Ort und Stelle gewechselt werden.

Features des CC-Cut

Die Abscheidung von Steinen und Metallteilen ist wichtig, um den reibungslosen Betrieb des Zerkleinerers selbst sowie der nachfolgenden Pumpen und Komponenten zu gewährleisten, Beschädigungen und Blockaden durch selbige zu verhindern. Jeder RotaCut-Zerkleinerer verfügt deshalb über einen integrierten Schwergutabscheider.
Ein wesentliches Merkmal der CC-Serie ist ihr Schwenkmechanismus, dank dem die Rohrleitung nicht demontiert werden muss. Rotor und Stator werden als Einheit nach oben oder zur Seite geschwenkt.

Weitere Informationen:
Die Kardanwelle der CC-Serie ist großzügig dimensioniert und serienmäßig mit einer Manschette geschützt, die für den Austausch von Rotor und Stator, egal ob als Einheit oder einzeln, nicht demontiert werden muss.

Weitere Informationen:
Für den Teilewechsel bietet die CC-Serie mehrere Möglichkeiten. Soll die Pumpe schnell wieder in Betrieb gehen, werden Stator und Rotor als eine Einheit ersetzt. Ebenso kann auch die gesamte rotierende Einheit (Stator, Rotor und Gelenkwelle) ausgetauscht werden. Alternativ können Stator und Rotor wie bei konventionellen Pumpen nacheinander gewechselt werden.
Mit einer selbst erstellten Software entwickelt Vogelsang Schneidsiebe mit einer optimalen Geometrie für jeden Zerkleinerungsgrad. Für Betreiber bedeutet das immer die beste Geometrie mit minimalem Verschleiß und maximaler Laufruhe. Die Schneidsiebe sind aus verschleißfestem Spezialstahl gefertigt und doppelt, da beidseitig, benutzbar.

Optionen des CC-Cut

Je nach Modell und Anwendung stehen Rotor und Stator der Exzenterschneckenpumpen der CC-Serie in einer einstufigen Standardgeometrie (M1) bzw. zweistufigen Standardgeometrie (M2) für höherer Drücke zur Verfügung. Speziell für hochviskose, abrasive Medien stehen lange Geometrien (D1) zur Verfügung.
Das Lochbild der Schneidsiebe ist neben der Schnittzahl maßgeblich für den Zerkleinerungsgrad. Um allen Anforderungen gerecht zu werden, bieten wir für den RotaCut Zerkleinerer je nach Baugröße Schneidsiebe mit einem freien Kugeldurchgang von 4 mm bis hin zu 50 mm. Für aggressive Medien sind Edelstahlausführungen verfügbar.

Weitere Informationen:
ACC plus erleichtert zusätzlich die Kosten für Wartung und Kontrolle der Schneideinheit. Es überwacht den Messerzustand online, zeigt ihn auf einer externen Anzeige. Der Zerkleinerer muss für die Kontrolle nicht mehr außer Betrieb genommen und geöffnet werden. Zusätzlich kann die Information in der (zentralen) Steuerung bzw. Fernwarte verarbeitet und angezeigt werden.
Die Auto-Reverse-Funktion erkennt Blockaden - z. B. durch grobe Störstoffe - und leitet Gegenmaßnahmen ein. Durch regelmäßiges Reversieren sorgt die Funktion ferner dafür, dass immer ein Paar scharfer Schneidkanten zum Einsatz kommt, während stumpfe auf der abgewandten Seite nachgeschliffen werden. Das steht für bestmögliche Schneidleistung bei reduzierter Stromaufnahme.

Weitere Informationen: